Auswahl der Bohrer

Die richtige Auswahl des Bohrers ist von enormer Bedeutung. Einmal gilt es den Akkuschrauber so wenig wie möglich zu belasten, den Zeitaufwand des Bohrlochs so gering wie möglich zu halten und das Material zu schonen. Der falsche Bohrer führt somit häufig nicht zu dem gewünschten Ergebnis. Der Bohrer wird stumpf oder bricht ab.

So ist ein Steinbohrer nicht für Holz geeignet und ein Holzbohrer nicht für Stein geeignet.Gleiches gilt auch bei der Bearbeitung von Metall. So sollte hierfür ein spezieller Metallbohrer genutzt werden. Auch gibt es für Edelstahl spezielle Edelstahlbohrer und sollten nach Möglichkeit auch dafür genutzt werden.

Damit der richtige Bohrer gewählt werden kann, sollten folgende Kriterien beachtet werden:

  • zu bohrendes Material
  • Bohrlochtiefe
  • muss Kühlmittel benutzt werden? (Edelstahl und Metall im Allgemeinen)
  • Zustand des Bohrers (eventuell neuen zulegen?)
  • schnelle oder geringe Drehzahl?

Die Standard-Bohrer sind die „Spiralbohrer“ und für Metallarbeiten gedacht. Oft haben diese auch die Zusatzbezeichnung „HSS“ und wer Wert auf Qualität legt, sollte zumindest darauf achten, dass diese Bezeichnung nicht fehlt. Bei der Bearbeitung des Materials ist es wichtig, dass bei einem großen Bohrloch zunächst klein vorgebohrt werden sollte. Die aufzubringende Kraft verringert sich dadurch enorm. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass gerade bei kleinen Bohrern der Druck nicht zu groß sein sollte, sonst brechen diese ab.

bohrer
Bei der Bearbeitung von Holz, sollten spezielle „Holzbohrer“ zum Einsatz kommen. Diese erkennt man an der Spitze vorne. Diese Spitze ist sehr scharf und dadurch lässt sich der Bohrer sehr gut zentrieren. Diese Bohrer sind in der Lage, sich sehr schnell ins Holz zu fräsen. Zwar sollen auch Spiralbohrer der Form „N“ dafür genutzt werden können, empfehlen wir aber aus eigener Erfahrung nicht.Der Steinbohrer sollte auch nur für Stein genommen werden. Man erkennt ihn an einer Art „Platte“ vorne. Sobald dieser Bohrer für andere Arbeiten verwendet, gerne auch mal für Rigips (Praxiserfahrung), kann diesen danach in der Regel nicht mehr für Stein verwenden. Problematisch ist es bei Beton, Ziegel und Kalksandstein auch, dass man hier mit reinem „Bohren“ nicht mehr weiterkommt und somit auch „Schlag“ benötigt.Weitere Informationen dazu finden Sie bei Wikipedia. Dort sind noch viele weitere wichtige Informationen vorhanden.